DAS ZITAT

»Ich werde aufhören zu trinken und zu rauchen - zum Beispiel unter der Dusche.«

(Frank Sinatra)

tobacco-farming.com ist nun Tabakanbau.de

Bitte verwenden Sie unser neues Portal, das die ehemaligen Funktionen dieser Website umfasst: Tabakanbau.de. Aus unserem Wissenspool:

Grundlagen

Für die eigene Herstellung von Schmalzler werden vorwiegend dunkle luftgetrocknete Tabaksorten verwendet (im folgenden DLT genannt). Zu ihnen gehören beispielsweise Badischer Geudertheimer, Rot Front Korso, Pereg, Pergeu und Fogeu. Die leichteren und nikotinärmeren Sorten unter ihnen sind Havanna Z992 sowie Adonis. Manchmal werden Orientsorten hinzu gemischt, wobei für würzigen Schmalzler Samsoun Orient bevorzugt wird, für milderen Orient Xanthi. Schließlich empfiehlt sich die Zugabe einer Burley-Sorte, die Aromen besonders gut aufnehmen kann. Abweichend von den Originalrezepten können auch englische Virginia-Mischungen z.B. aus hellem Virginia Gold versucht werden, wobei die Tabake dafür nur kurz (4-6 Wochen) getrocknet werden.

Folgende Mischungen können in Abwandlung der Rezepte um 1850 für den Einstieg verwendet werden:

Die DLT-Sorten sowie Burley sind grundsätzlich anfermentiert oder mindestens 1 Jahr gelagert, Orientsorten getrocknet und mindestens 2 Monate gepresst gelagert, Virginia kann ebenfalls kurz fermentiert werden oder wird mehrere Monate gelagert. Aus Konservierungsgründen ist es dabei von Vorteil, die fertig anfermentierten Blätter zur Weiterbearbeitung mit einer etwa 20%igen Kochsalzlösung zu befeuchten. Kochsalzlösung ist allerdings fermentationshemmend, sollte also nur vorsichtig mit einem Zerstäuber angewendet werden.

Mischung zusammenstellen

Die für die Schnupftabakherstellung gewünschte Blattmischung wird zunächst vorbereitet. Bei der Sortierung werden Blätter besserer Qualität von solchen schlechterer Qualität getrennt. Besonders geeignet sind Sandblätter und das untere Mittelgut, also Blätter des unteren Drittel der Tabakpflanze. Sie wachsen ohne Assimilate-Entzug der Blüten und Geize und von den oberen Blättern beschattet auf und sind daher schwerer und nikotinärmer als die oberen Blätter. Die oberen Blätter sollten nur für stark aromatisiert Schnupftabake verwendet werden, bei denen der Tabakgeschmack in den Hintergrund tritt. Sämtliche Blätter werden entrippt, also von der Mittelrippe befreit. Für kräftige Schnupftabake wird jedoch oft auch Rippenmehl hinzu gemischt.

Zufälliger Artikel aus dem Wissenspool

© 2000-2016 Tabakanbau.de.